Möwe auf einem weißen Boot vor weißem Himmel. In Kavala, Griechenland.

Griechenland auf Speed

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Griechenland

Der Winter kommt. Wir geben Gas. Nach sechs Wochen in Albanien bekommt Griechenland also nur zwei. Entsprechend schreiben wir schon wieder einen Rückblick, der aber gemäß der Reisedauer recht übersichtlich ausfällt.

Unsere erste Station ist die Vikos-Schlucht, eine bis zu 900 m tiefe, steile Schlucht, die nach allem, was man liest, einige schöne Wandermöglichkeiten bietet. Uns bietet sich am frühen Morgen im Regen allerdings ein eher wolkenverhangener Blick als wir am oberen Rand der Schlucht entlanggehen.

Steinhäuser vor Felshang im Nebel. Vikos-Schlucht, Griechenland..

Also keine Wanderung. Immerhin, der Regen lässt nach und im Laufe des Vormittags zieht es weit genug auf, um noch einen Blick auf die Schlucht zu erhaschen. Wir entdecken einen Aussichtspunkt, der herrliche Blicke bietet und reden uns ein, dass es sowieso viel toller ist von oben in die Schlucht hineinzusehen als hineinzuwandern und unten nur gegen steile Wände zu gucken.

Frau sitzt auf Fels mit Blick in die Vikos-Schlucht, Griechenland.
Blick in die Vikos-Schlucht, Griechenland.
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Konsequent steigen wir wieder ins Auto und fahren nach Kastraki, einem Dorf zu Füßen der Felsklöster von Meteora. Diese sind auf einzelnen, steil aufragenden Felszinnen bis an den äußersten Rand gebaut. Auch ohne die Klöster wäre die Landschaft schon fantastisch. Damit besitzt Griechenland immerhin größere Pinnacles als Australien und als Borneo. Und die Klöster setzen dem Ganzen noch einmal die Krone auf.

Junge Frau sitzt mit Rücken zur Kamera auf Fels und blickt ins Tal auf Klöster von Meteora, Griechenland.
Kloster im Abendlicht auf Felszinne in Meteora, Griechenland.
Kloster im Abendlicht auf Felszinne in Meteora, Griechenland.
Nahaufnahme von Felsen von Meteora, Griechenland.
Blick auf Kastraki, Griechenland zwischen zwei steilen Felswänden hindurch.
Junge Frau läuft von der Kamera weg auf eine steile glatte Felswand zu, die den gesamten Bildausschnitt füllt. Meteora, Griechenland.
Kloster auf Felszinne in Meteora, Griechenland.
Kloster auf Felszinne in Meteora, Griechenland.
Kloster auf Felszinne in Meteora, Griechenland.
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Die dritte und letzte Station ist Thessaloniki, wo uns Kälte und Regen endgültig einholen. Immerhin ist schon die zweite Novemberhälfte angebrochen und wir hatten bis dahin wirklich großartiges Wetter, möchten uns also keinesfalls beschweren. Und zudem bekommen wir eine Empfehlung, die die Reisekasse sehr schont, womöglich sogar extrem aufbessern könnte – allerdings auch das Gegenteil… Das Spielkasino von Thessaloniki bietet für neue Gäste als Begrüßungsgeschenk 30 Euro im Restaurant und über drei Besuche verteilt insgesamt 45 Euro Spielgeld an den Automaten. Natürlich gehen wir mit dem festen Ziel die Bank zu sprengen essen und zocken. Am dritten Abend haben wir ein Plus (immerhin!) von sechs Euro und fahren schnell ab, bevor es in die andere Richtung umschlägt. Natürlich sehen wir uns zwischendurch auch die Stadt an. Ein altes Hafendock bietet dem Fotografiemuseum genau die richtige Umgebung und inspiriert den Fotografen in mir.

Als nächstes Ziel steht die Türkei auf dem Programm, wo wir den Winter verbringen möchten. Den ursprünglichen Plan, die kalte Zeit in Georgien zu verbringen, haben wir mittlerweile verworfen. Wir möchten es wärmer haben, was an der türkischen Adriaküste möglich sein sollte.

9 Kommentare

  1. …ich hatte ja keine Ahnung, was Griechenland für tolle Landschaften zu bieten hat!
    Viele liebe Grüße an euch beide und weiterhin gute Fahrt
    Heiko

    • Wir auch überhaupt nicht. Der Norden Griechenlands scheint auch allgemein recht unbeachtet. Man sieht eigentlich immer nur weiße Häuser vor blauem Himmel und Meer. Ganz liebe Grüße zurück!!

  2. Tolle, beeindruckende Landschaft. Sehr bizarr! Wer hätte das gedacht, unweit der Heimat.

    Liebe Grüße
    Judith

  3. Ingrid und Herbert

    Hallo, Ihr lieben 2!
    endlich sitzen wir wieder am Computer und freuen uns riesig über die neuen Berichte und die
    großartigen Fotos. Besonders die Felsenlandschaft mit und ohne Meteorakloster begeistern uns. Wie haben die das bloß so nah am Abgrund bauen können?!
    Gut, dass Ihr das Kasino früh genug verlassen habt bevor die Spielsucht Euch in den Griff bekommen hat! Immerhin, 6 Euro Gewinn sind besser als nix!
    Nun wünschen wir Euch weiterhin interessante Entdeckungen in Istanbul, milde Temperaturen und
    schöne Erlebnisse.
    Es umarmen Euch mit lieben Grüßen Eure Mam/Ingrid und Herbert

    • Uns juckt es ja schon, nochmals zurückzufahren. Wir haben den todsicheren Trick zu gewinnen inzwischen herausgefunden – garantiert!!!

      LG weiterhin aus Istanbul!

  4. Bartsch Claude Catherine

    Bonsoir

    nous sommes les français que vous aviez rencontrés au lac d’ohrid en albanie (ford ranger et cellule).
    Nous continuons à vous suivre grâce à votre blog.
    Pour avoir avoir moins froid peut-être aurait-il fallu rouler vers le nord…le monde est à l’envers à présent (c’est une plaisanterie) nous vous souhaitons bonne route au chaud et on continue à vous suivre avec plaisir
    amicalement

    • Hallo nach Frankreich!

      Wie schön, dass Ihr uns weiterhin auf dem Blog begleitet! Wir hatten es bis heute in Istanbul schon etwas wärmer als in Griechenland – allerdings auch nässer, es regnet gerade sehr viel und ausdauernd. Sobald wir unser Iranvisum haben, werden wir an die Türkische Adriaküste fahren. Dort ist es wieder ein paar Grad wärmer…

      LG von
      Daggi und Oli

  5. hi oli, wenn ich das richtig sehe, hast du schon ganz schön lange haare u kannst mir langsam konkurrenz machen 🙂 ansonsten mal wieder tolle bilder, lg auch an daggi, h.

    • Hi Harald, wie schön, von Dir zu lesen. Die Haare sind alle von Daggi. Ich als Fotograf traue mich nur selten vor die Kamera 😉
      Danke für das Lob der Bilder – das freut natürlich!!

      LG zurück!

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