Luftaufnahme eines Offroad Fahrzeugs in den Kalouts in der Dasht-e Lut Wüste, Iran.

Die Kalouts in der Dasht-e Lut Wüste

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Iran

Auf unserem Weg von Süd nach Nord durch den Iran ist unser nächster Halt die Stadt Kerman. Von hier aus möchten wir für ein paar Tage in die Dasht-e Lut Wüste fahren, um die Kalouts ein weiteres Mal zu bestaunen. Dies ist der einzige Ort im Iran, den wir bereits auf unserer letzten Reise vor etwa vier Jahren schon einmal besucht hatten. Er lohnt einen weiteren Besuch!

Hunderte von plateauförmigen Felsen ragen aus dem Wüstensand. Der Anblick ist atemberaubend schön, insbesondere von oben. Bei unserem letzten Besuch waren wir mit einem Mietwagen hier und waren schon völlig begeistert. Eine asphaltierte Straße führt mitten durch die Felsformationen, so dass sie von jedermann gut besichtigt werden können. Dieses Mal haben wir die Möglichkeit, den Ort noch intensiver aufzunehmen. Zum einen spielt Zeit keine Rolle, so dass wir ein paar Nächte zwischen den Felsen verbringen können. Und außerdem fahren wir nicht die Straße sondern abseits davon direkt durch die Wüste. Vielen Dank an dieser Stelle an die Pistenkuh für das Download-Angebot der GPS Daten, mit dem auch Offroad-Neulinge wie wir uns auf die kleine Tour wagen konnten. Dies war das erste Mal, dass wir wirklich komplett abseits von Wegen und Fahrspuren unterwegs waren. Das klingt nun größer als es ist, die Straße war nie weiter als fünf bis sechs Kilometer entfernt. Dennoch, für uns eine grandiose Erfahrung!

Und um diese wenigstens ansatzweise weiterzugeben, kommt nun ein absolutes Novum von uns! Es gibt nicht nur Fotos, sondern auch unser allererstes, eigenes Video!

Auf dem Rückweg versuchen wir noch Mostafa und seine Familie wiederzufinden. Auf Vermittlung eines Iraners aus Kerman haben wir vor vier Jahren eine Nacht in seinem Homestay im winzigen Dorf Shafiabad am Rande der Wüste verbracht. Es gelingt, wir finden ihn tatsächlich und bleiben wieder für eine Nacht. Ein Kühlschrankmagnet von uns mit dem Berliner Alexanderturm hängt noch immer, und die Familie freut sich wirklich sehr über die Fotoabzüge von unserem ersten Aufenthalt, die wir extra noch in Kerman ausgedruckt haben. Die Änderungen im Dorf, in dem nur um die 30 Familien leben, sind enorm. Fast jedes zweite Haus bietet mittlerweile Übernachtungsmöglichkeiten und bewirbt diese kräftig mit Schildern oder Leuchttafeln. Damals war nichts dergleichen zu sehen. Der Ort hat dennoch nichts von seinem Charm eingebüßt – und Mostafa sowieso nicht.

Mostafa and Reza
Mostafa's family
Shafiabad at dawn.
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5 Kommentare

  1. Hallo Oli,

    wieder ein Genuss eure Beiträge gelesen zu haben 😍
    Euch weiterhin alles Gute!

    Liebe Grüße
    Juliane

    • Hallo Juliane,

      immer wieder schön, von Dir zu hören. Freut mich sehr! 🙂

      Dir auch alles Gute und liebe Grüße nach Hause!
      Oli

  2. Gewaltig !!! Durch dieses hervorragende Video, ist es für uns Zuhause-Gebliebene nochmal intensiver eure Reise und die fantastischen Landschaften und Erlebnisse mit zu verfolgen. Traumhaft ! LG und weiterhin alles Gute.

    • Das freut uns sehr. Gewöhnt euch lieber nicht allzu sehr an Videos, auf die Dauer wird mir das wahrscheinlich zu zeitaufwendig. Mein blödes Videoschnittprogramm macht außerdem nicht das, was ich möchte 🙂

      LG aus Bukhara!

  3. Ingrid und Herbert

    Hallo, Ihr 2!
    Und wieder sind wir von den Fotos der Wüste, dem Winzling Ramon mittendrin und ganz besonders von dem Video zutiefst beeindruckt und begeistert.
    Eure iranische Gastfamilie strahlt Liebenswürdigkeit aus und das Baby ist einfach zum Knuddeln.
    Ganz liebe Grüße
    Mam und Herbert

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