33.000 Kilometer von München bis in die Mongolei – ein Roadtrip entlang der alten Seidenstraße durch Wüsten, Hochgebirge und die Weiten Zentralasiens.
Im Pickup-Camper von München bis in die Mongolei: Dagmar und Oliver Neumann durchqueren auf ihrer 13-monatigen Reise 20 Länder auf über 33.000 Kilometern. Ihr live kommentierter Reisevortrag führt durch einige der extremsten Landschaften Zentralasiens: von der Wüste Lut im Iran – einem der heißesten Orte der Erde – über Pässe von 4.600 Metern im tadschikischen Pamir-Gebirge bis in Steppe und Taiga. Die Reisereportage erzählt von Visa-Odysseen, autokratischen Regimen und Raketenstarts – sowie von zahllosen Begegnungen, etwa mit mongolischen Nomaden, die für eine Spritztour die Autos tauschen möchten, musikalischen Grenzbeamten oder einem deutschen Ballonkünstler in der Wüste Gobi.
Der Vortrag verbindet starke Bilder mit persönlichen Beobachtungen und zeigt Zentralasien überraschend nah, widersprüchlich und oft auch humorvoll.
Termine – den Reisevortrag live erleben
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Inhalt der Reisereportage und Reiseroute
Dagmar und Oliver verbindet seit über 20 Jahren eine große gemeinsame Reiseleidenschaft, die sie bis auf die Antarktis schon auf alle Kontinente der Erde geführt hat. 2016 stoßen sie im Internet zufällig auf ein beeindruckendes Bild: ein riesiges brennendes Loch mitten in der Wüste. Fasziniert von dem Anblick beginnen sie zu recherchieren. Auf die Begeisterung folgt schnell Ernüchterung: das sogenannte Tor zur Hölle – offiziell Derweze Gaskrater – liegt in Turkmenistan. Das Land gilt als eines der restriktivsten der Welt. Individualreisen sind dort kaum möglich, erlaubt sind fast ausschließlich organisierte Gruppenreisen mit staatlichem Guide.
Ein Jahr später entsteht die Idee für eine große Reise: Mit dem eigenen Fahrzeug entlang der Seidenstraße bis in die Mongolei. Mit etwas Glück lässt sich dabei Turkmenistan mit einem Transitvisum durchqueren. Ein Besuch am Tor zur Hölle erscheint plötzlich doch möglich. Ob sie dieses Visum bekommen würden, war völlig offen. Die Genehmigungsquote lag damals bei nur etwa 50 Prozent.
Im September 2018 brechen sie schließlich auf. Die Reise führt sie immer weiter nach Osten. Nahe des Bergs Ararat verlassen sie die Türkei bei -10 Grad. Drei Wochen später klettern auf der Insel Queshm im Persischen Golf die Temperaturen bereits auf fast 30 Grad. Dagmar und Oliver erkunden dort spektakuläre Salzhöhlen, während in Usbekistan – im Zentrum der Seidenstraße – die klangvollen Namen der Oasenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand noch immer Erinnerungen an Tausendundeine Nacht wachrufen.
Im Pamirgebirge in Tadschikistan überqueren sie den Ak-Baital-Pass auf 4.655 Metern Höhe, blicken auf den Hindukusch in Afghanistan und fahren anschließend 2.000 Kilometer durch die kasachische Steppe. Nach einem kurzen Abstecher durch Sibirien erreichen sie schließlich ihr Ziel: die Mongolei und die Weite der Wüste Gobi.
Referent
Oliver Neumann reist und fotografiert seit mehr als dreißig Jahren. Gemeinsam mit seiner Frau Dagmar hat er mehr als 60 Länder bereist, angetrieben von Fernweh und der Neugier auf das Unbekannte, die sie immer wieder zu neuen Zielen führen. Auf ihrer ersten Langzeitreise 2010–2011 waren sie mit dem Rucksack in Südamerika, Australien und Südostasien unterwegs. 2018–2019 reisten sie mit dem eigenen Fahrzeug 13 Monate durch Zentralasien bis in die Mongolei.
Oliver Neumann studierte Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart. In den ersten acht Berufsjahren arbeitete er als Toningenieur in der Audio-Postproduktion und war an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Später war er im technischen Vertrieb eines Herstellers professioneller Drohnen tätig und unter anderem für den Bereich Kameratechnik verantwortlich.
An der Reisefotografie fasziniert ihn besonders ihre Vielschichtigkeit: Sie verbindet unterschiedliche Genres – von Landschafts- und Naturfotografie über Portraits bis hin zu Street- und Architekturfotografie. Seine Reiseerfahrung und sein medienhandwerklicher Hintergrund bilden die Grundlage seiner Reisereportage „Roadtrip Seidenstraße“, in der er mit Bildern und persönlichen Beobachtungen von einer wenig bekannten Region erzählt.
Technische Details
- Dauer: ca. 100 Minuten (zzgl. ca. 15 Minuten Pause)
- Bild: 16:9 über HDMI, 4k (3840 x 2160) oder HD (1920 x 1080)
- Ton: HDMI oder 3,5 mm Klinke Stereo, alternativ 2 x 6,3 mm Klinke symmetrisch
- Präsentationssoftware: m.objects
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Der Vortrag eignet sich für unterschiedlichste Veranstaltungsformate, zum Beispiel für Vortragsreihen, Multivisionsfestivals, Offroad- und Reisetreffen, Kulturvereine, Tourismus-Messen oder Firmenveranstaltungen.
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